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Divina - Agentur für Schauspielkunst
Carol Schuler wird ab jetzt von der Schauspielagentur Divina vertreten. Fotos, Showreel und Infos findet ihr also ab jetzt auch auf www.divina.at
"Liebe und andere Unfälle" im TV
Die Premiere vom Spielfilm "Liebe und andere Unfälle" von Tom Gerber an den Filmtagen Solothurn war ein grosser Erfolg....aber nicht verzagen, wer es nicht geschafft hat, kann sich den Film am 29.April 2012 gemütlich zuhause anschauen, dann wird er nämlich im Fernsehen ausgestrahlt.
Also nicht verpassen: " Liebe und andere Unfälle" am 29. April 2012 um 20.00 auf SF1
mit Lea Hadorn, Beat Marti, Carol Schuler u.a.
Tatort Schweiz
Carol dreht gerade in der Schweiz und zwar die vierte Folge des Luzerner Tatorts, der den Titel "Schmutziger Donnerstag" tragen soll. Regie führt Dani Levy.
Mehr wird noch nicht verraten....man darf also gespannt sein!
New Pics by Mick Morley
"Smilin'structor" 99Fire-Films Award
Der Kurzfilm "Smilin'structor" von Jana Oberdoerffer wird bei den Berlinale 99Fire-Films Awards von der Jury unter die besten neun Filme gewählt und gewinnt Platz 3 in der Kategorie "Beste Idee". Gratulation!!
"Smilin'structor" mit Carol Schuler, Vincent Lange u.a.
Hier könnt ihr euch den Kurzfilm angucken:
http://www.myvideo.de/watch/8435071/Platz_3_Beste_Idee_Smilin_structor
Premiere "Liebe und andere Unfälle"
Carol wir vom 20. - 22. Januar 2012 auf den Solothurner Filmtagen anzutreffen sein.
Unter anderem wird dort die Premiere von "Liebe und andere Unfälle" (Regie: Tom Gerber) stattfinden, worin Carol eine Nebenrolle spielt.
Die Premiere ist am 20.Januar um 21.00 in der Reithalle in Solothurn
--> Link der Solothurner Filmtage: http://www.solothurnerfilmtage.ch/
Abgedreht!
Carol ist fertig mit den Dreharbeiten zu ihrem ersten Kinofilm "Nachtlärm"!
Der Film wird voraussichtlich im Herbst 2012 in Deutschland, Schweiz und Österreich in die Kinos kommen.
Artikel zu "Nachtlärm"
Ein kurzer Artikel aus dem Tagesanzeiger über die aktuellen Dreharbeiten zu dem Kinofilm "Nachtlärm":
⇒ zum Artikel
Nachtlärm
Carol fängt am 12.September mit den Dreharbeiten zu ihrem ersten Kinofilm "Nachtlärm" unter der Regie von Christoph Schaub ("Giulia's Verschwinden") an.
Drehbuch: Martin Suter
Mit Alexandra Maria Lara, Sebastian Blomberg, Georg Friedrich und Carol Schuler
"Rache ist Süss"
Carol Schuler dreht gerade einen TV-Film in der Schweiz unter der Regie von Tom Gerber. Sie wird dort in der Rolle der Rosa Rehbein zu sehen sein....Man darf also gespannt sein!
Letzte Male
Am 1. / 2. und 3. Juli wird um jeweils 20.00 zum die letzten Male das Singspiel "Geri" von Martin Suter und Stephan Eicher am Schauspielhaus Zürich gezeigt. Und zum vorerst letzten Male wird also Carol als Susi Schläfli zu bewundern sein.
Aber zum Abschluss wird es am Samstag, den 2.Juli nach der Vorstellung in der Kammer des Schauspielhauses noch einmal die "Geri Lounge" geben. Mit dem Jean-Paul Brodbeck Trio (mittlerweile als die "Geri-Band" bekannt) und musikalischen Darbietungen von Carol und anderen Schauspielern des Hauses.
Letzte Chance, darum nicht verpassen!
Upcoming Dates
25. April 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 20.00 Uhr
26. April 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 20.00 Uhr
26. Mai 2011 "Drama Queens" Theaterschiff Hamburg 19.30 Uhr
27. Mai 2011 "Drama Queens" Theaterschiff Hamburg 19.30 Uhr
3.Juni 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 20.00 Uhr
4. Juni 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 20.00 Uhr
10. Juni 2011 "Drama Queens" Theaterschiff Hamburg 19.30 Uhr
11. Juni 2011 "Drama Queens" Theaterschiff Hamburg 19.30 Uhr
12. Juni 2011 "Drama Queens" Theaterschiff Hamburg 19.30 Uhr letzte Vorstellung!
Von "Geri" sowie von "Drama Queens" gibt es nur noch wenigen Vorstellungen, also wer's noch nicht gesehen hat.....ranhalten!
back on the screen
Carol wird demnächst wieder im Schweizer Fernsehen zu sehen sein..... Mehr Infos folgen.
Geri Lounge
Am Samstag, 26. Februar wird zum ersten Mal die Geri Lounge stattfinden:
Ein exclusives Konzert mit der Geri-Band und diversen Special Guests aus dem Limbo!
Anschliessend an die Vorstellung wird in der Kammer des Schauspielhauses Zürich weitermusiziert, gegroovt und gejammt.
Es spielen:
Jean-Paul Brodbeck (piano)
Christian Niederer (drums)
Ivo Schmid (bass)
Manuel Troller (guit)
Special Guests: Carol Schuler, Martin Rapold u.m.
Upcoming Dates
3. März 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 20.00 Uhr
4. März 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 20.00 Uhr
5. März2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 20.00 Uhr
11.März 2011 "Drama Queens" Theaterschiff Hamburg 19.30 Uhr
12. März 2011 "Drama Queens" Theaterschiff Hamburg 19.30 Uhr
13. März 2011 "Drama Queens" Theaterschiff Hamburg 18.00 Uhr
19 .März 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 20.00 Uhr
20. März 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 15.00 Uhr & 20.00 Uhr
27. März 2011 "Drama Queens" Hansatheater Dortmund 19.30 Uhr
30. März 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 15.00 Uhr
2. April 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 20.00 Uhr
11. April 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 20.00 Uhr
20. April 2011 "Drama Queens" Theaterschiff Hamburg 19.30 Uhr
21. April 2011 "Drama Queens" Theaterschiff Hamburg 19.30 Uhr
22. April 2011 "Drama Queens" Theaterschiff Hamburg 19.30 Uhr
23 April 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 20.00 Uhr
Interview im Züritipp
Carol Schuler ist ein Zürimacher:
http://www.zueritipp.ch/story/stadtleben/zueri-macher-carol-schuler/
Upcoming Dates
Carol ist wieder zurück auf der Bühne und hier sind die nächsten Vorstellungstermine:
25.Januar 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 20.00 Uhr
26. Januar 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 20.00 Uhr
27. Januar 2011 "Drama Queens" Hansatheater Dortmund 17.00 Uhr
29.Januar 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 20.00 Uhr
30. Januar 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 19.00 Uhr
2.Februar 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 20.00 Uhr
5.Februar 2011 "Drama Queens" Theaterschiff Hamburg 19.30 Uhr
6.Februar 2011 "Drama Queens" Theaterschiff Hamburg 18.00 Uhr
14.Februar 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 20.00 Uhr
15.Februar 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 20.00 Uhr
20.Februar 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 15.00 Uhr & 20.00 Uhr
26.Februar 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 20.00 Uhr
27.Februar 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 15.00 Uhr
28.Februar 2011 "Geri" Schauspielhaus Zürich 20.00 Uhr
Kritik zu Geri
Update
Wegen einer krankheitsbedingten zweiwöchigen Pause kann Carol die Vorstellungen von "Geri" am 7. und 9 Januar 2011 im Schauspielhaus Zürich leider nicht spielen. Aber ab dem 17.Januar ist Carol wieder in der Rolle der Susi Schläfli im Schauspielhaus auf der Bühne zu sehen.
Für weitere Vorstellungestermine von "Geri", besuchen Sie www.schauspielhaus.ch
Auch die Vorstellungen von den "Drama Queens" am Theaterschiff Hamburg vom 14.-16.Januar 2011 mussten aus dem selben Grund verschoben werden.
Für weitere Vorstellungstermine der "Drama Queens", besuchen Sie: www. theaterschiff.de
Kritik
Hier die Kritik des Tagesanzeigers zur Première von "Geri" am Schauspielhaus Zürich:
Das Bahnhofstrassen-Proletariat
Alles glaubte man schon gesehen und gehört zu haben aus dem Bereich des inländisch so brillant vermarktbaren und ausländisch betrachtet so ungeniessbaren Schweizer Mundart-Musicals: ein herziges, heimwehkrankes Heidi, ein armes Bäuerlein, dem niemand etwas gönnen mag, ein schwules Murmeli, ein bissiger Berner Coiffeur, ein romantischer Einwanderungsbeamter, dem auch bald noch ein Transvestit (Walter Andreas Müllers Einzug in «Die Schweizermacher») zur Seite stehen wird.
Es ist in dieser Bühnendisziplin in den letzten fünf Jahren viel Heimatschutz und literarisches oder musikalisches Bestseller-Recycling vollzogen worden, es wurden Emotionen für die Massen von rechts und links fabriziert, es brach eine neue Schweiz-Seligkeit aus, in deren Schwung man auch gleich noch das eidgenössische Schwingen, die Grosis aus dem Emmental in den «Herbstzeitlosen» und das «Sennentuntschi» konsumieren konnte. Und alles in dem einen oder anderen Schweizerdeutsch. Es vollzog sich in nur einem halben Jahrzehnt in Windeseile beziehungsweise «ums Umeluege» die Einigelung der deutschsprachigen Schweiz im kulturellen Réduit. Und der Rückzug in die Rückbesinnung entpuppte sich als ganz grosses Erfolgsrezept. Und vor jedem neuen Produkt war der Medienrummel noch grösser – am allergrössten war er jetzt: vor «Geri».
Die Heimwehschweizer
Die drei Ausland- und ganz offensichtlich Heimwehschweizer Stephan Eicher (Musik), Martin Suter (Text) und Stefan Bachmann (Regie), gewissermassen Heidis Brüder im Geiste, erzählten in den vergangenen Wochen landauf, landab, dass ihnen die Mundart besonders nah am Herzen liege. Und dass es sich bei «Geri» weiss Gott nicht um ein Musical, sondern um ein «Singspiel» handle, was in der Schweiz schon seit vielen Jahrzehnten eine schöne, bescheidene Tradition hat – das zu dieser Jahreszeit berühmteste ist die unsterbliche «Zäller Wiehnacht» (1960) von Paul Burkhard, der grosse Weihnachtsfeiern-Klassiker aller Schulhäuser zwischen Altdorf und Allschwil. Es stand zu befürchten, dass es sich bei «Geri» wieder um so etwas enorm gut Gemeintes und gut Gemachtes handeln würde, um so eine besonders aufwendige Form der Kleinkunst, die aber trotzdem noch als Kleinkunst zu erkennen ist, um heitere helvetische Unterhaltung, die ganz sicher zwei Dinge wieder mal nicht sein würde: nämlich ausnahmsweise einmal zeitgemäss urban und auch nur halbwegs cool.
Unprätentiös erzählt
Und so ist es denn auch mit «Geri» herausgekommen. Aber auch nicht. Denn Geri – gespielt vom grandios verklemmten Michael Neuenschwander – ist zwar ein Stadtbewohner von heute. Aber unter den Coolen wiederum der uncoole Mensch schlechthin. Derjenige, der den Gesetzen seiner «Clique» gemäss alles richtig machen möchte und dann entweder nichts oder das Falsche tut. Er kennt die Codes der gesellschaftlich akzeptablen Accessoires nicht, wie sie der schöne Blender Robi Meili (Martin Rapold) und der «integrierte Tüütsche» Freddy Gut ( Jan Bluthardt) verkünden wie das täglich wechselnde Evangelium. Die Clique, die sich allabendlich im Limbo trifft (Limbo ist ein Tanz, heisst auf Englisch aber auch «Vorhölle»), geht undefinierten Jobs nach, die alle mit dem Tragen teurer Anzüge verknüpft sind, ein typisches Bahnhofstrassen-Proletariat eben, und die Stadt, in der sie leben, ist – dialektbedingt – Zürich, könnte aber ebenso gut Frankfurt oder Hamburg sein.
Es ist also schon ein bisschen weniger Provinz in «Geri» als anderswo, und auch Wert und Wesen der Schweiz werden so gut wie gar nicht verhandelt. Wäre die Clique etwas weiblicher – in «Geri» ist einzig Susi Schläfli integriert (gespielt von der tollen, vollmundigen Carol Schuler, die an der Premiere trotz Kehlkopfentzündung die grösste Röhre hatte) – und in New York angesiedelt, so hiesse der Abend statt «Geri, ein Singspiel» ganz klar «Sex and the City, the Musical».
Ein helvetisches Bestseller-Recycling
Die Kolumne «Richtig leben mit Geri Weibel» belebte von 1997 bis 2002 das «NZZ Folio»; «Geri» ist also noch so ein helvetisches Bestseller-Recycling. Und es geht auch in Geris Businessclass, in der Martin Suter all seine Kolumnen und Romane ansiedelt, um Menschen, die in ihren Anzügen alle aussehen wie wendige, glänzende, ununterscheidbare Wiesel, deren Schicksale jeweils einem sehr dünnen Blatt Papier ähneln. Dies aber wie immer von Suter angenehm unprätentiös erzählt und mit einem bewundernswerten Gespür für kleine Pointen und dramaturgische Einfälle. So ist denn auch die Handlung in «Geri» - die stilistischen und beziehungstechnischen Scharmützel, die zwei Stunden lang auf dem Schlachtfeld oder eher Laufsteg des
Limbos und in Geris Wohnung mit der zu niedrig hängenden Decke (reduzierter Naturalismus von Hugo Gretler) ausgefochten werden - unbedeutend und uninteressant in der Nacherzählung. Nur so viel sei gesagt: Geri, der Mann ohne Eigenschaften, der im Gegensatz zu Musils smartem Romanhelden nie über-, sondern stets nur unter- und verlegen ist, erlebt im Gegensatz zu den coolen Kühlschränken um ihn herum wenigstens einen Hauch von Schicksal. Es wird ihm halt einfach angetan. Er kann dagegen gar nichts tun.
«Tuet no öppis weh?»
Dass Martin Suter, der Unterhaltungsliteratur-Autor, ein Stilist ist, das merkt man am besten, wenn er Songtexte schreibt, für Michael von der Heide oder eben Stephan Eicher. Das sitzt, das hat eine feine Ader für eingängige Verse, die an die «Niederdorfoper» erinnern, und poetische Abgründe wie im zögerlichen Versöhnungsduett von Rita (SusanneMarie Wrage) und Peter (Mike Müller, ein wunderbar komischer Schauspieler, aber kein grosser Sänger), die sich nach einer Trennung wiederfinden: «S isch, als wär nüüt gschee./ Nume ganz wiit unde/ Bliibt e chlini Wunde/ Tuet no öppis weh», heisst es da.
Die Musik von Stephan Eicher ist eine pure Betörung. Sie macht die Seichtigkeit des Seins erträglich, die in «Geri» zelebriert und im zweiten Teil des Abends dann auch deutlich zerdehnt wird – es geht da um Geris Liebesgeschichte mit der schönen und wie er in allem ein klein wenig unbeholfenen Kellnerin Aira (Sarah Hostettler). Denn Eichers Musik ist trotz der verhältnismässig kleinen und intim spielenden sechsköpfigen Band grosses Kino, ist französisch und amerikanisch, ist elegant, hin- und mitreissend, ist «dr Bluuues im Schauspielhuuus», wie es in der letzten «Kulturplatz»-Sendung so anschaulich hiess. Und wohl mit Leichtigkeit die schönste Musical-Musik, die es in der Schweiz seit der «Niederdorfoper» zu hören gab.
Wo bleibt die Regie?
Und dann ist da noch Stefan Bachmanns Regie. Und man muss etwas ketzerisch fragen: Ist sie wirklich da? Ist sie so unauffällig, weil der Raum so klein ist, die Bewegungsmöglichkeiten in einer Bar so spärlich sind? Oder liegt gerade in dieser ungekünstelten Alltagsnähe, in diesen bestens vertrauten Slapstickmomenten ihre Genialität? Wahrscheinlich muss man Bachmanns Regie mit Robi Meili betrachten: Es geht ganz einfach um den Kontext. Darum, ob seine Herangehensweise an «Geri» bloss als Zitat zu sehen ist (in!) oder ob sie ernst gemeint ist (out!). Und so ist Geri denn halt, was er ist: ein Zürcher ohne Eigenschaften (kann man sich einen langweiligeren Menschen überhaupt vorstellen?), von Martin Suter schöngeschrieben und von Stephan Eicher schönkomponiert, weit weniger heimatselig als befürchtet und ein Hauch von nichts, ein Luxemburgerli der leichten Unterhaltung. (Tages-Anzeiger)
